Bemühungen nicht vom Glück verfolgt! - syndikatfotofilm

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Bemühungen nicht vom Glück verfolgt!

Aktuelles
Urheberrechtsreform
neu - und was droht:
Freie digitale Nutzung von Kunstwerken wie Fotos, Musik usw. im
Internet. Kreative sehen sich ihres Eigentums beraubt (Die Zeit, Nr. 21 vom 20.5.2021)!
Bis Mitte Juni 2021 sollte der Entwurf zur EU-Urheberrechtslinie aus dem Jahre 2019 im Österreichischen Parlament beschlossen werden. Der Deutsche Bundestag ist uns einige Schritte voraus - und beschließt eben dieser Tage, was in Sachen Urheberrecht in der EU endgültig Gesetz werden soll, nämlich:



Es handelt sich hierbei um die größte Urheberrechtsreform seit 20 Jahren - mit dem Ziel, die Wertschöpfungslücke zwischen den marginalen, meist gar nicht vorhandenen Einnahmen der Bildurheber-innen und Bildurheber und den milliarden-schweren Erträgen durch Werbeumsätze auf der Seite der großen Internet-Portale
zu schließen.



Speziell im Bereich der massenhaften honorarpflichtigen Bildnutzungen von Fotografien, Illustrationen, Designs, Karikaturen etc. wäre eine Einzelbild-Abrechnung weder für die Plattformen noch für die einzelnen Urheberinnen und Urheber praxistauglich oder gar sinnvoll.
Ein kollektives Lizenzmodell, wie es etwa von der Bildrecht als Verwertungs-gesellschaft angestrebt wird, bündelt Rechte effektiver und könnte die Vergütungen der Internet-Nutzungen sichstellen.
Besonders kritisch aus der Sicht der Bildrecht GmbH ist die formulierte "Bgatellgrenze": Lichbilder,  Werks-abbildungen, Designs und Grafiken wären demnach bis zu einer Größe von 350 Kilobyte vergütungsfrei - was natürlich für das Bildrepertoirde abzulehnen ist.
Umsomehr mit dem Wissen, dass auch derart kleine Bildformate in ansehnlichen Berichten in ansprechnder Vergrößerung auf Papier gedruckt werden können - und im Internet selbstverstänlich millionenfach gängige Größen sind.

Syndikat der Pressephotographen,
Pressebildagenturen und Filmreporter
Österreichs
office@syndikatfotofilm.at
1131 Wien, Fach 153
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