Die EU-Urheberrechtsrichtlinie auf Schiene! - syndikatfotofilm

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Komm und schau!
Das Festival La Gacilly-Baden Photo eröffnet 2021 zum vierten Male unter dem Titel "Viva Latina" und bringt uns ausgewählte Szenen aus Lateinamerika.
Man braucht keine Werbung für diese Art Event, jeder weiß, was ihn erwartet!

Urheberrechtsreform
auf keinem gutenWeg!
Worum es geht:
Bis Mitte Juni 2021 soll der Entwurf zur EU-Urheberrechtslinie aus dem Jahre 2019 im Österreichischen Parlament beschlossen werden. Der Deutsche Bundestag ist uns einige Schritte voraus - und beschließt eben dieser Tage, was in Sachen Urheberrecht in der EU endgültig Gesetz werden soll, nämlich:

Alles erlaubt: Freiere digitale Nutzung von Kunstwerken wie Fotos, Musik usw. Kreative sehen sich ihres geistigen Eigentums beraubt (Die Zeit, Nr. 21 vom 20.5.2021)!

Die nächste Zoom-Konferenz der Öster-
reichischen Vertreter urheberrechtlicher Befindlichkeiten aller Mitglieder der Bildrecht GmbH. findet demnächst statt, wird über diese enttäuschende Entwicklung befinden und hoffentlich in unser aller Sinne gewinnbringende Maßnahmen setzen können.

Es handelt sich hierbei um die größte Urheberrechtsreform seit 20 Jahren - mit dem Ziel, die Wertschöpfungslücke zwischen den marginalen, meist gar nicht vorhandenen Einnahmen der Bildurheber-innen und Bildurheber und den milliarden-schweren Erträgen durch Werbeumsätze auf der Seite der großen Internet-Portale.

Uns betrifft vor allem der entscheidende Artikel 17 der EU-Richtlinie, der vorsieht, dass marktführende Online- und Social-Media-Plattformen wie Google, Youtube, Facebook, Instagram, Snapchat und Co., die millionenfachen Bild-Content gewinn-bringend auf ihren Plattformen verwerten, erstmals in die Verantwortung genommen werden sollen.

Speziell im Bereich der massenhaften
Bildnutzungen von Fotografien, Illu-strationen, Designs, Karikaturen etc.
wäre eine Einzelbild-Abrechnung aber weder für die Plattformen noch für die einzelnen Urheberinnen und Urheber praxistauglich oder gar sinnvoll.
Ein kollektives Lizenzmodell, wie es etwa von der Bildrecht als Verwertungsgesell-schaft angestrebt wird, bündelt Rechte effektiver und könnte die Vergütungen der Internet-Nutzungen sicherstellen.
Besonders kritisch ist aus der Sicht der Bildrecht GmbH ist die formulierte "Bagatellgrenze": Lichtbilder, Werks-abbildungen, Designs und Grafiken wären demnach bis zu einer Größe von 350 Kilobyte vergütungsfrei - was für das Bildrepertoire natürlich abzulehnen ist.
Um so mehr mit dem Wissen, dass auch solche Bagatellen in ansehnlichen Berichten in ansprechender Größe auf Papier gedruckt werden können - und im Internet sowieso millionenfach gängige Formate sind.

Aus aktuell gewordenen Anlässen und Zuspitzung einiger Vorfälle erläutert
Univ.-Prof. Dr. Alfred Noll hier in drei Punkten, was Bildnisrecht 2021 im Parlament, bei  Untersuchungsausschüssen usw.
heute bedeutet.

Wegen der ausgesetzten Generalversammlung erwägen wir, eventuell einen Rechenschaftsbericht
per Mail an alle Mitglieder zu senden.

Lockdown, Ausgangsverbot und Berufsausübung
Journalisten und Pressefotografen dürfen ihrem Beruf regelkonform nachgehen - auch in Zeiten des Lockdowns und des Ausgangs-verbotes. Sie haben allerdings bei Anhaltung
nachzuweisen, dass sie beruflich tätig sind.
Der gültige Presseausweis unterstützt diesen Nachweises. Dienstausweis oder Bestätigung des Arbeitsgebers werden akzeptiert.

erfährt eine neuerliche Präsentation.
Näheres bald hier!







Syndikat der Pressephotographen,
Pressebildagenturen und Filmreporter
Österreichs
office@syndikatfotofilm.at
1131 Wien, Fach 153
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