syndikatfotofilm

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Dieser Tage fand auf Wiener Boden
eine Zoom-Konferenz der Vertreter urheberrechtlicher Befindlichkeiten aller Mitglieder der Bildrecht statt, um noch einmal auf die Wichtigkeit eines positiven Abschlusses im Juni hinzuweisen.
Gerhard Sokol ist als Vertreter des Syndikates Foto Film natürlich
mit an Bord . . .
Nur Bagatelle? Nicht mit uns!

Bis Juni 2021 soll im Europäischen Parlament jene Novelle umgesetzt werden, die dann auch in Österreich nationales Recht werden kann. Es handelt sich hierbei um die größte Urheberrechts-reform seit 20 Jahren - mit dem Ziel, die Wertschöpfungslücke zwischen den marginalen, meist gar nicht vorhandenen Einnahmen der Bildurheberinnen und Bildurheber und den milliardenschweren Erträgen durch Werbeumsätze auf der Seite der großen Internet-Portale.
Der entscheidende Artikel 17 der EU-Richtlinie sieht daher vor, dass markt-trächtige Online- und Social-Media-Plattformen wie Google, Youtube, Facebook, Imstagram, Snapchat und Co, die den Millionenfachen Bild-Contest gewinnbringend auf ihren Plattformen verwerten, erstmals in die Verantwortung genommen werden sollen.
Verantwortung bleibt zahnlos, wenn nicht die klare Verpflichtung zu einer fairen Vergütung damit verbunden ist.
Speziell im Bereich der massenhaften
Bildnutzungen von Fotografien, Illu-strationen, Designs, Karikaturen etc. wäre eine Einzelbild-Abrechnung aber weder für die Plattformen noch für die einzelnen Urheberinnen und Urheber praxistauglich oder gar sinnvoll.
Kollektive Lizenzmodelle, wie sie etwa von einer Verwertungsgesellschaft angeboten werden kann, bündeln Rechte effektiver und können Vergütung für Internet-Nutzungen sicherstellen.
Besonders kritisch ist aus der Sicht der Bildrecht GmbH die formulierte "Bagatell-grenze": Lichtbilder, Werksabbildungen, Designs und Grafiken wären demnach bis zu einer Größe von 250 Kilobyte vergü-tungsfrei - was für das Bildrepertoire natürlich abzulehnen ist.
Überhaupt mit dem Wissen, dass auch solche Bagatellen in ansehnlichen Berichten in ansprechender Größe auf Papier gedruckt werden können - und im Net sowieso gängige Formate sind.
Gerhard Sokol
Aus aktuell gewordenen Anlässen und besonderer Zuspitzung einiger Vorfälle erläutert Dr. Alfred Noll hier in drei Punkten, was Bildnisrecht 2021 im Parlament, bei  Untersuchungs-ausschüssen usw. heute bedeutet.
Das ganze Bildnisrecht ist ein fast unübersehbarer Graben - und teilweise auch ein Sumpf, den zu überspringen bzw. zu durchwaten schon einige Überlegung, erfordert.
Das schnelle Bild allein ist Geschichte.

Wegen der zuletzt ausgesetzten Generalversammlung wird nun erwogen, eventuell einen Rechenschaftsbericht per Mail
an alle Mitglieder auszusenden.

Die Premiere für Gerhard Sokol, per Software Zoom an der großen Video-
konferenz "Bagatelle" teilzunehmen, gelang. Eine große Gesprächsrunde unter dreizehn Vertretern der Mitglieder der Bildrecht wie Fotografen, Designer, Architekten und bildende Künstlerinnen zeugt vom Geist dieser exzellenten Verwertungsgesellschaft.
Immerhin wird Großes von Fotografen, Architekten, Designern und Bildenden Künstlern im Rahmen der Bildrecht GmbH angegangen!


Lockdown, Ausgangsverbot vs Berufsausübung
nachzuweisen, dass sie beruflich tätig sind.
Unser gültiger Presseausweis unterstützt diesen Nachweises. Auch Dienstausweise oder Bestätigung des Arbeitsgebers werden akzeptiert.
Journalisten und Pressefotografen dürfen ihrem Beruf uneingeschränkt nachgehen - auch in Zeiten des Lockdowns und des Ausgangsverbotes.
Sie haben allerdings bei Anhaltung glaubhaft

erfährt eine neuerliche Präsentation.
Näheres bald hier!







Syndikat der Pressephotographen,
Pressebildagenturen und Filmreporter
Österreichs
office@syndikatfotofilm.at
1131 Wien, Fach 153
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